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STATISTIK
 
   
>> Einsatz 07. August 2010
>Technische Hilfeleistung - Hochwasser

Wasserfluten ergossen sich über das Gemeindegebiet.
Studenlanger Starkregen führt zu großen Überflutungen von Straßen, Kellern und Wohnräumen. 
Ein Außmaß welches das Hochwasser aus dem Jahr 2002 bei Weitem übertraf.
Zu Beginn der Einsatzwellen folgte auch gleich eine traurige Gewissheit. Für drei Personen, 
welche im Kellerbereich ihres Hauses Hab und Gut retten wollten, kam jede Hilfe zu spät. 
Neukirchner und Adorfer Kameraden versuchten mit sechs Pumpen das Möglichste um an die 
Eingeschlossenen zu gelangen. Aber die Feuerwehrleute hatten keine Chance gegen die 
Wassermassen anzukämpfen. Die zwei Männer und eine Frau konnten nach Stunden nur noch 
leblos geborgen werden. 

Im Tagesverlauf folgten Einsatzstellen in Neukirchen und Adorf. Diese reichten von der Sicherung 
von Gastanks, über Straßensicherungsmaßnahmen und dem zahlreichen Auspumpen von Kellern 
und Wohnräumen. Insgesamt waren 34 Adorfer Feuerwehrkameradinnen und Kameraden im 
Dauereinsatz.

Einsatzort
E.-Nr. Adorf
E.-Nr. Leitstelle
Fahrzeug/Besatzung
Einsatzkräfte:
Alarmierung
Alarmzeit
Funkrückmeldung
Ausfahrt
Am Einsatzort
Zurück
Einsatzdauer
Trupps unter PA
Weitere Kräfte


Im nachfolgenden lesen Sie bitte Berichte der Freien Presse Chemnitz:

Schadensaufnahme nach Flutwelle 
Neukirchen und Burkhardtsdorf besonders betroffen - Sägewerk Wolkenburg zum zweiten Mal nach 2002 unter Wasser Chemnitz-Umland. Durch starke Regenfälle sind am Wochenende viele Flüsse im Chemnitzer Umland über die Ufer getreten. In der Region um Chemnitz waren Neukirchen und Burkhardtsdorf besonders betroffen.
Neukirchen Nach dem Tod von drei Menschen in Neukirchen herrscht in dem kleinen Ort Trauer. Die Hausbewohner, eine 72-jährige Frau, deren 74-jährigen Ehemann und ein 63-jähriger Nachbar, waren nach Angaben der Polizei am Samstagmorgen im Keller des Wohnhauses an der Hauptstraße von dem schnell ansteigenden Wasser aus dem überlaufendem Dorfbach überrascht worden und ertrunken. Sie wollten Waschmaschinen aus dem Keller räumen. Bürgermeister Stefan Lori (CDU) sprach am Sonntag von einem "tragischen Vorkommnis". Die Feuerwehrleute hätten ihr Möglichstes getan. "Vermieter und Mieter sollten überlegen, wie die Keller direkt am Bach künftig genutzt werden", so Lori. Rico Bochmann, Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr Adorf, nannte den überlaufenden Dorfbach eine Naturgewalt. "Dort sind tausende Kubikmeter Wasser nachgekommen, so schnell konnten wir nicht pumpen", so Bochmann. Laut Uwe Grünzig stand das Wasser in dem Neubau 40 Zentimeter über der Kellerdecke. "Obwohl im Keller vier Pumpen im Einsatz waren, haben wir es nicht geschafft. Wir konnten den Raum nicht leer pumpen", erklärte der Chef der Freiwilligen Feuerwehr Neukirchen. Nachbar Roland Winkler war geschockt von den Geschehnissen. Durch den Regen am Samstag habe sich der kleine Dorfbach in einen reißenden Strom verwandelt. "Morgens um 5 Uhr stand das Wasser noch knöcheltief im Keller, nur 45 Minuten später war es höher gestiegen als die Kellerdecke", so Winkler. Die verunglückten Hausbewohner seien sehr hilfsbereite Menschen gewesen. "Sie haben schon beim Hochwasser 2002 manches aus dem Keller gerettet, auch von anderen Hausbewohnern."Laut Bürgermeister Lori sollen die Schäden des Hochwassers heute mit Bauhof und Feuerwehr ausgewertet werden. Fast alle Straßen seien überflutet gewesen, auch im Haus des Ortschefs stand das Wasser im Keller. Die beiden Feuerwehren haben mit 50 Einsatzkräften an 50 Stellen im Ort gegen die Wasser- massen gekämpft. "Alles, was in Neukirchen am Wasser wohnt, war betroffen", so der Adorfer Wehrleiter Bochmann. Im Vergleich zum Jahrhunderthochwasser von 2002 kam die Flut am Wochenende innerhalb von nur zwei Stunden. "Viel zu schnell, um reagieren zu können", so der Neukirchner Wehrleiter Grünzig. Betroffen war auch die "Alte Apotheke" an der Unteren Hauptstraße. Dort ergossen sich nach Angaben von Lars Liebernickel, Inhaber der Gaststätte, am Samstag gegen 6 Uhr Schlammlawinen über das Gelände. "Schon eine Stunde später waren viele Helfer da, sodass ab 14 Uhr wieder gekocht werden konnte." Der Gaststättenbetrieb laufe inzwischen zu 90 Prozent normal.

 

 

 

 

 

 

 

 


Gemeindegebiet Neukirchen und Adorf
05-2010
5 4 1 2 3 - 5 4 2 3 2 - 5 4 4 3 6
LF 8/6  mit TSA    VRW mit MZA         
34
DME/Sirene
05:57 Uhr
05:59 Uhr
06:04 Uhr
06:12 Uhr
22:00 Uhr
16 h 3 min
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FF Neukirchen, Bauhof/Wasserwehr,
Rettungsdienst, Polizei, Kripo